Tampa Bay reift zum zweiten Mal in Florida: Seht euch den Siegtreffer von Ross Colton 3,8 Sekunden vor Schluss an!

Nach dem Fiasko mit Österreich stand das Spiel am Donnerstag im Blickpunkt wohl aller Eishockey-Fans unseres Landes. Eine der größten Fragen war zweifellos die Zusammensetzung der Formation. Unser größter Star heute, David Pastrňák, ist aus Übersee eingeflogen und der Nationalmannschaft beigetreten.

Der diesjährige Schlüsselstürmer der NHL erzielte in diesem Jahr 83 Punkte in 79 Spielen und erreichte damit in seiner fünften Saison in Folge den kanadischen Durchschnitt von mehr als einem Punkt pro Spiel. Natürlich wird viel von seinem Engagement im Spiel erwartet.

Pastrňák sorgte mit Kapitän Roman Ervenka und seinem alten Teamkollegen David Krejčí für den ersten Treffer. Sowohl Krejčí als auch Ervenek haben im Turnier bisher sehr gute Leistungen gezeigt, und ihr bereichernder Angriff mit David Pastrňák weckt große Hoffnungen.

Blümel, der auch noch Hertl und Zohorn neben sich hatte, rückte in den 2. Angriff. Der 3. Angriff spielte ein Match bestehend aus Vrána, Ernoch und Smejkal. Das letzte Angriffstrio wurde dann von den Trainern Jalonen aus Stránsk, Paček und Flek zusammengestellt.

Diese Aufstellung hat sich während des Spiels nicht wesentlich geändert und es ist zu erwarten, dass dies auch bei späteren Turnierveranstaltungen der Fall sein wird. Lediglich in der Defensive probierten die Trainer einige kleine Veränderungen.

Wo sich nichts ändert, da ist der tschechische Torraum. Karel Vejmelka behielt immer wieder das Heiligtum darin, wie gegen Österreich, machte einen guten Job und ließ eine Scheibe hinter seinem Rücken frei.

Die Tschechen kamen gut ins Spiel. Man sieht die Wildheit, den Kampfgeist und den Siegeswillen. Das waren genau die Dinge, die bei der vorherigen Begegnung gefehlt haben. Es ist schwer zu sagen, was die Spieler dazu gebracht hat, einen völlig anderen Ansatz zu wählen. War es Pastrňáks Ankunft? Formation umstellen? Eine Ansprache des Trainers, oder haben sie nur ihr eigenes Gewissen erreicht?

Vielleicht ein bisschen von allem. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich mich für Option 1 entscheiden. Pastrňák ist eine so starke Persönlichkeit, dass man ihn auf dem Eis sofort erkennt. Nicht nur durch seine Bewegungen, seine Aktivitäten, sondern auch durch die Organisation seiner Spiele. Der Mann mit der Nummer 88 im Match nahm 5 Schüsse auf. Er erzielte 2 Punkte für Tore und Vorlagen. Alle 3 Mitglieder des ersten Angriffs tragen 2 Punkte zum Sieg bei.

Das Team um ihn herum wurde lebendig. Man merkte, wie sich seine Teamkollegen auf Anhieb verstanden, obwohl sie erst eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert hatten. Aber wie ich oben geschrieben habe, haben sie so viel mit David Krejčí aufgenommen, dass nicht viel Training nötig war. Wie sie gerne sagen, ich bin für David und David ist für mich.

Sehr positiv ist auch die Tatsache, dass heute 3 verschiedene Linien gewonnen haben und das letztendlich nicht nur in der Elite. Auch Tomáš Hertl, Hynek Zohorna und Michael Paek haben heute ihre Torschützenlisten bei der WM eröffnet.

Alle Tore fielen in der 19. Minute des Spiels, danach gelang der tschechischen Mannschaft kein Erfolg, obwohl nach den Worten von Trainer Jalonen einige Superchancen sicher waren, deren Misserfolg wahrscheinlich die einzige Hürde im Spiel ist eine ansonsten hervorragende Leistung.

Aber unsere Wahl ist sicherlich nicht zu bereuen. Die finnischen Trainerhonorare können aufgrund der verbesserten Leistung besser gelaunt in andere Kämpfe fließen. Also „Pastalavista“ und am Samstag nach Norwegen.

Quelle: CT-Sport, Twitter

Astor Kraus

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