Slavia spielte mit Begeisterung, aber am Ende hatte er Glück, deutsche Presse wertet Unions Niederlage aus

Trotz der 1:3-Niederlage im Auftaktspiel der European Conference League auf dem Platz von Slavia Prag hob die deutsche Presse die Konkurrenzfähigkeit der Union Berlin-Fußballer hervor, die mehr als die Hälfte in geschwächter Zahl spielen mussten.

Kommentatoren nannten den Sieg des tschechischen Meisters verdient, doch Jan Kuchtas entscheidendes Tor sechs Minuten vor Schluss war ein glückliches. Die Medien hatten das Gefühl, dass der Punkt hinter der Auslosung für Union nicht mehr weit war.

„Das erste Spiel in dem neu geschaffenen Wettbewerb war zweifellos ein großes Ereignis für die elezná (der Spitzname der Berliner Mannschaft). Das einzige, was bei diesem Festival nicht geklappt hat, war das Ergebnis. .

Laut Medienberichten wurde die Entwicklung der Partie auch durch die Freilassung von Paul Jaeckel in der 40. Minute zum 1:0 für die Prager beeinflusst. „Jaeckel war zuvor mit einer Gelb-Roten Karte verwarnt worden und bekam in einem ungeschickten Versuch, die Pause zu eliminieren, eine zweite Gelb-Rote Karte. Damit stand die Union vor einer dominanten Prager Dominanz“, nannte der Spiegel eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. „Slavia hat im Heimstadion seit fast drei Jahren nicht mehr in der Liga verloren“, erinnerte der Autor.

Die Stärke des tschechischen Meisters wurde auch von der Berliner Zeitung gewürdigt. „Aufgrund ihrer Teilnahme an drei Wettbewerben rotieren sie in der Aufstellung. Es stimmt jedoch, dass das Team von Jindřich Trpišovsk für die Champions League gebildet wurde“, schrieb die Tageszeitung.

Die Presse lobte Trainer Urs Fischer jedoch für seine künftige Reaktion. „Fischer, der seinen Spielern ab der zehnten Minute aufforderte, die Linie zu schließen, wechselte von einem 3-5-2- auf 4-4-1-System in der Hoffnung, dass die Mannschaft die Punktechancen so lange wie möglich halten würde, danke zu einer stabilen Verteidigung“, sagte die Berliner Zeitung.

Die Medien schätzten sowohl die Unterstützung der dreitausend Gastfans im Stadion als auch die vierfache Rotation von Union in der 59. Minute. Es war das Zusammenspiel von zwei Neuzugängen, Sherald Becker, und Kevin Behrens‘ Finish, das sie zwanzig Minuten nach dem Ende des Ausgleichs brauchte. „So etwas kann der Trainer als goldene Hand bezeichnen“, schrieb die Berliner Zeitung.

Die letzten zehn Minuten gingen jedoch an den tschechischen Meister, der nach Toren von Kuchta und Ivan Schranz den Sieg auf seiner Seite riss. „Die Slawen wurden aus dem Nichts überrascht. Die neu gewonnene Führung der Prager war sehr überraschend und glücklich. Nicolae Stancias Langstreckenrakete prallte in Kuchta von Robin Knoche ab und es fiel ihm leicht“, schrieb der Spiegel.

„Die Eisernen hielten das Remis, manchmal waren sie besser, aber sie gingen als Verlierer vom Platz, weil es in der letzten Viertelstunde Glück für die Prager war.

Der Server von Bz-Berlin.de wertet dann Matches gegen widersprüchliche Impressionen aus. „Schade. Vielleicht kann ein Punkt erzielt werden. Urs Fischer hat eine große Veränderung vorgenommen, aber auch der Gegner konnte sich auf 1:1 verbessern.

Adelmar Fabian

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