Jeder dritte Arbeitnehmer erhält eine niedrige Rente

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Jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland erhält nach 45 Jahren Vollzeitbeschäftigung eine Rente von weniger als 1.300 Euro brutto. Das teilte die Medienkonzern-Zeitung Funke unter Berufung auf die Reaktion des Ministeriums für Arbeit und Soziales auf die Untersuchung der Linkspartei im Bundestag mit. Nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherung stehen dem Rentner rund 1.160 Euro netto zur Verfügung.

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Um eine obligatorische Rente von 1.300 Euro brutto zu erhalten, muss ein Arbeitnehmer laut Antwort der Bundesregierung beim aktuellen Rentensatz mindestens 2.800 Euro monatlich vor Abzug verdienen. Wer eine Rente in Höhe von 1.500 Euro erhalten möchte, muss bei Vollzeitbeschäftigung mindestens 3.200 Euro brutto im Monat verdienen. Um 2.500 Euro brutto aus der Rentenversicherung zu beziehen, ist hingegen derzeit ein Bruttomonatsgehalt von mindestens 5.350 Euro erforderlich.

Widerspruch: „inakzeptabel“

Dass einem Drittel der Arbeitnehmer nach 45 Jahren Vollzeitbeschäftigung nur ein kleiner Ruhestand bevorsteht, sei „inakzeptabel“, sagte er. Tagebuch Funke, Vorsitzender des Parlamentsklubs der oppositionellen Linkspartei Dietmar Bartsch. In Ostdeutschland trifft dies auf jeden zweiten Menschen zu. Zahlen der Bundesregierung zeigen, dass „viele Arbeitnehmer nicht nur zu wenig verdienen, sondern auch zu wenig Rente für ihr Lebenswerk bekommen“.

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Das untergräbt nach Ansicht der Linkspartei das Vertrauen in die obligatorische Rentenversicherung, „wenn nach dem gesamten Erwerbsleben nur noch wenige Hundert Euro über dem Hartz-IV-Niveau bleiben“, sagte Bartsch mit Blick auf die Sozialleistung „Hartz IV“. in Deutschland. Linke Politiker fordern eine Anhebung des Rentensatzes auf mindestens über 50 Prozent.

Laut Rentenversicherungsbericht 2021 lag dieser Satz zuletzt bei 49,4 %. Diese Abbildung zeigt den Zusammenhang zwischen der Höhe der zu erwartenden Altersrente nach 45 Beitragsjahren und dem durchschnittlichen Einkommen der Arbeitnehmer.

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Immer weniger Vorteile

Das Arbeitsministerium weist in seiner Antwort darauf hin, dass die Auswertung der Zahlen keine direkte Feststellung der Einkommenshöhe während der Dienstzeit erlaubt. Dies liegt daran, dass es zu zukünftigen Lohnerhöhungen kommen kann, die in dieser Studie nicht berücksichtigt werden können.

Zudem betonte die Regierung, dass aus den erworbenen Rentenansprüchen „grundsätzlich keine Rückschlüsse auf den Lebensstandard im Alter gezogen werden können“, da neben der Rentenversicherungspflicht auch andere Renteneinkünfte zu berücksichtigen seien.

In Deutschland wird seit Jahren davor gewarnt, dass die Rentensätze durch die Alterung der Bevölkerung gefährdet sind. Der aktuelle Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP garantiert eine Rentenquote von 48 %. Eine Erhöhung des Rentenalters ist jedoch nicht möglich. Erstmals wird die obligatorische Rentenversicherung teilweise bezuschusst

(AFP/dom)

Artikel kommt von der Seite Deutsche Welle.

Eckehard Beitel

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