In Helsinki fing es Feuer. WM-Spiel startet nicht, Eishockeyspieler müssen die Arena verlassen

Der Auftakt des WM-Spiels der Gruppe A in Helsinki zwischen Deutschland und Dänemark musste verschoben werden. In der Halle fing es an zu brennen. Fans und Spieler beider Mannschaften mussten die Arena verlassen, etwa fünfzehn Feuerwehrfahrzeuge trafen ein. Der Eröffnungsbulle musste um 15:20 Uhr MESZ geworfen werden, aber das Match begann erst anderthalb Stunden später. Deutschland gewann weiter mit 1:0.

Den Feuerwehrleuten gelang es, das Feuer relativ schnell zu löschen, nicht das Feuer, unter dem sie standen. Laut Zeugen war Rauch vor der Halle zu riechen.

„In der Eishalle von Helsinki gab es ein kleines Feuer. Die Arena wurde komplett evakuiert und Rettungskräfte wurden gerufen. Das Feuer ist jetzt vollständig gelöscht und allen geht es gut, niemand wurde verletzt. Wir evaluieren die ganze Situation“, so der Sprecher sagte. Veranstalter.

Schnell verließen die Spieler die Arena komplett ausgestattet und einige sogar mit Schlittschuhen an den Füßen. Gegen 15:35 Uhr durften sie wieder in die Eingeweide der Halle und konnten mit dem Aufwärmen beginnen.

Nach Angaben der International Hockey Federation (IIHF) war der Neustart des Duells 16:15, wurde aber mehrfach verschoben. Die Dänen dürfen erst später in die Umkleidekabine zurückkehren, außerdem ist eine Belüftung des Raums nicht erlaubt, damit die Gesundheit der Wettkämpfer nicht gefährdet wird. Daher beginnt das Spiel erst um 17:00 Uhr.

Das Duell wurde mit einem Tor bei Minute 32:41 von Marc Michaelis bestimmt. Torhüter Philipp Grubauer blieb dank 18 erfolgreicher Interventionen zum ersten Mal in der Meisterschaft ohne Gegentor.

Auch die Spiele der beiden Gruppen wurden mit mehr als einer Stunde Verspätung ausgetragen. Die kanadischen Eishockeyspieler gewannen 6:3 über Kasachstan, erzielten in ihrem vierten Spiel des Turniers die volle Punktzahl und setzten sich mit einem Tor vor der Schweiz an die Spitze der Gruppe A. Dylan Cozens glänzte mit einem Hattrick und Verteidiger Damon Severson erzielte ebenfalls drei Punkte für ein Tor und zwei Assists.

Hockey-Weltmeisterschaft:

Gruppe A (Helsinki):

Deutschland – Dänemark 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Tore und Rekorde: 33. Michaelis (Noebels, Fischbuch). Richter: Heikkinen (FIN), Stano (SR) – Davis (USA), Sormunen (FIN). Ausnahme: 2:3. Auslastung: 1:0. Zuschauerzahl: 2570.

Deutschland: Grubauer – Seider, M. Müller, Holzer, J. Müller, Wissmann, Wagner, Bittner – Michaelis, Ehliz, Plachta – Noebels, Pföderl, Fischbuch – Karachun, Schmölz, Loibl – Ehl, Soramies, Kastner. Trainer: Toni Söderholm.

Dänemark: Dahm – Lassen, M. Lauridsen, J. Jensen Aabo, Kristensen, Larsen, N. Jensen, M. Jensen – N. Ehlers, F. Nielsen, Blichfeld – Scheel, Regin, Storm – P. Bjorkstrand, Bau Hansen, Meyer-Aagaard, Jakobsen, Poulsen-Asperup. Trainer: Heinz Ehlers.

Kanada – Kasachstan 6:3 (3:2, 1:0, 2:1)

Tore und Rekorde: 4. Cozens (Graves, N. Roy), 15. Batherson (K. Johnson, Graves), 18. Lowry (K. Johnson, J. Anderson), 33. Severson (Gregor), 52. Cozens ( Batherson, Severson), 60. Cozens (Dubois, Severson) – 3. Petuchov (Gurkov, Asetov), ​​​​13. estakov (Akolzin, Panjukov), 48. Sawickij (Michajlis, Orechov). Richter: Richter: Rukucki (USA), Rohatsch (DEU) – Constantineau (Fr.), Nittylä (FIN). Ausnahme: 7:7. Auslastung: 3:1. Besucherzahl: 2299.

Kanada: Thompson – Whitecloud, Chabot, Severson, Sanheim, Holden, Graves, Mayo – N. Roy, Dubois, Cozens – J. Anderson, Lowry, Sillinger – Batherson, Barzal, K. Johnson – Comtois, Mercer, Geekie – Gregor. Trainer: Claude Julien.

Kasachstan: Shutov – Svedberg, Shalapov, Blacker, Orekhov, Beketaev, Metalnikov, Samat Danijar – Akolzin, Sagadeyev, Shevchenko – N. Mikhailov, Valk, Savicki – Panyukov, Starchenko, Shetakov – Petukhov, Gurkov, Rachmanov – Asetov. Trainer: Juri Michajlis.

Astor Kraus

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