EKL: Slawische Fußballer schlagen Ballkani, Slovácko verliert gegen Kolín nad Rýnem | Nachrichten

Die slawischen Fußballer gewannen das Rückspiel der Hauptphase der European Conference League gegen Ballkani mit 3:2 und erzielten nach dem 1:1-Unentschieden zum Auftakt in Sivas ihren ersten Sieg in der Gruppe. Die Slovácko-Fußballer hingegen gewannen auch zum zweiten Mal nicht in der Gruppe und verloren nach einem 3:3-Unentschieden gegen Partizan Belgrad mit 2:4 in Kolín nad Rýnem.

In Eden fielen alle fünf Tore in der ersten Hälfte. Der zweifache Meister Kosovo ging nach Toren von Ermal Krasniqi und Meriton Korenica in Führung, aber Prag glich jedes Mal schnell nach einem Eigentor von Stivi Frasheri und einem Treffer von Peter Olayinka aus. Noch vor der Pause drehte Lukáš Masopust das Ruder. Die Gäste beendeten das Spiel ohne den gesperrten Astrit Thaqi.

Slavia gewann auch sein viertes Heimspiel der Pokalsaison und ist in Siegesstimmung für das Duell am Sonntag in Pilsen, das im direkten Kampf um die Führung im heimischen Wettbewerb ausgetragen wird. Im nächsten Spiel der Conference League empfängt der tschechische Vizemeister am 6. Oktober Klu. Nur die Mannschaften des Gruppenersten rücken direkt ins Achtelfinale auf, der Zweitplatzierte trifft in der Ausscheidungsphase eine Runde früher auf den Tabellendritten der Europa League. Slavia führt die Tabelle mit Punkten vor Sivasspor an.

Trainer Slavia Trpišovsk setzt, wie vor einer Woche bei Sivas, nicht auf den klassischen Stürmer und stellt Flügelstürmer Olayinka meist ans Ende. Das erste Spiel zwischen einem tschechischen Verein und einem Verein aus dem Kosovo in einem UEFA-Wettbewerb war von Anfang an offensiv. In der vierten Minute kamen die Hausherren dem Führungstreffer nahe, doch ein Kopfball von Schranz aus der Mitte von rechts traf die Latte.

Ballkani, der wie Slavia nach seinem Aus in der Champions-League-Qualifikationsrunde 1 in der Conference-League-Qualifikation an drei Gegnern vorbeiging, kam nicht nach Eden, um sich zu verteidigen und den Favoriten mit schnellen Aktionen nach einem Ballgewinn Ärger zu bereiten. In der 17. Minute verfehlte Krasniqi noch mit einem Distanzschuss, konnte sich aber sechs Minuten später feiern lassen, als er nach einer weiteren gelungenen Kombination nach Thacis flachem Mittenstoß den Ball aus kurzer Distanz ins Netz schoss.

Prag glich innerhalb von drei Minuten aus. David Jurásek kommt von links in den Strafraum, seine Hereingabe aus dem Weitwinkel findet Torhüter Frasheri. Doch in der 29. Minute überraschte der Neuzugang in der Europapokal-Gruppenphase Eden zum zweiten Mal. Die Gäste bekamen einen Fehlpass, Rrahmani tippte auf Korenica und er selbst zögerte nicht vor Mandous.

Auch auf das zweite Gegentor fanden die Rot-Weißen eine schnelle Antwort. In der 34. Minute, nach Pass von Masopust, beendete Olayinka eine erfolgreiche Kombination mit einem Schuss unter die Latte und knüpfte an ein Tor aus der Vorwoche bei Sivas an. Der nigerianische Allrounder erzielte in seinem 51. Pokalspiel für Prag sein 13. Tor und machte sich an der Spitze der historischen Vereinstabelle vor Tomáš Došek selbstständig.

Noch vor der Pause konnten die Feiernden den Spielstand umkehren. Olayinka und Masopust tauschten in der 41. Minute die Rollen, letzterer brachte mit Hilfe eines Laufs des Verteidigers einen glücklichen Ball am zu Boden gegangenen Torhüter vorbei.

Nach dem Seitenwechsel sanken die Quoten deutlich. Die Heimmannschaft hat einen permanenten Vorteil und versucht, den Fortschritt zu kontrollieren. In der 53. Minute verfehlte er Olayinka, auch der eingewechselte Usor zielte nicht genau. In der ersten Halbzeit stellten die Gäste keine so große Bedrohung dar, und in der zweiten Hälfte wurde kein einziger Schuss auf Mandouse gefunden.

In der 83. Minute eröffnete Douděra das Feuer und Ballkani wurde vom Torhüter gestoppt. Kurz darauf foulte Thaqi Douděra scharf, und der französische Schiedsrichter Delajod zeigte ihm direkt die Rote Karte. Am Ende erwischte Frasheri sowohl Ousou als auch Tiehi, aber Prag schaffte es, die drei Punkte im Powerplay selbst in einem siebenminütigen Setup ohne Probleme zu halten.

Slavia spielte zum sechsten Mal in Folge in der Pokalgruppe, im Frühjahr der ersten Ausgabe der Conference League erreichte er das Viertelfinale. Das dritte Klubwettbewerbsfinale in Europa in dieser Saison wird nächstes Jahr von Eden ausgerichtet.

Gruppe G Fußball European Conference League 2. Runde Spiele:
Slavia Prag – FC Ballkani 3:2 (3:2)
Tore: 26. Frasheri selbst, 34. Olayinka, 41. Masopust – 23. Krasniqi, 29. Korenica. Schiedsrichter: Delajod – Finjean, Jeanne (alle Fr.). K: Tiéhi, Traore, Schranz-Sinani. CK: 84. Thaqi (Ballkani). Publikum: 18.156.
Montage:
Slawisch: Mandous – Douděra, Ousou, Kačaraba, D. Jurásek (89. Ewerton) – Tiéhi, Provod (46. Traoré) – Masopust (46. Usor), Lingr (66. Tecl), Schranz (80. Oscar) – Olayinka . Trainer: Tripišovsk.
Ballkani: Frasheri – Thaci, Sinani (86. Potoku), Jashanica, Thaqi – Korenica (77. Lucas), Dellova, Emerllahu – Gripshi, Rrahmani (67. Bekteshi), Krasniqi (77. Berisha). Trainer: Komm schon.

Der Slovácko-Fußballer verlor gegen Kolín nad Rýnem mit 2:4 und gewann zum zweiten Mal nicht in EKL

Der Slovácko-Fußballer gewann nicht einmal das zweite Spiel in der Gruppe der European Conference League. Nach einem 3:3-Unentschieden zu Hause gegen Partizan Belgrad verloren sie heute in Köln mit 2:4, obwohl sie einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen konnten. Die Mannschaft von Trainer Martin Svědík wartet seit den letzten sechs Pflichtspielen in der Gruppe D auf den Sieg, gefolgt von Nizza.

„Kozlíc“ führte zur Halbzeit nach Toren von Sargis Adamyan und Florian Dietz mit 2:0. Die Gäste glichen zwischen der 49. und 52. Minute dank Jan Kalabišek und Milan Petržel aus, aber Kolín schlug dank eines verwandelten Elfmeters von Dejan Ljubicic zurück. Derselbe Spieler setzt dann das Endergebnis.

Die Mannschaft aus Uherské Hradiště, die erstmals in die Hauptphase des Pokals gestartet war, gewann auch im dritten Pflichtspiel gegen den deutschen Gegner nicht. 2003 verlor er im inzwischen aufgelösten Intertoto Cup zweimal gegen Wolfsburg.

Auf der anderen Seite verlor Kolín auch zum fünften Mal nicht gegen ein tschechisches Team. In der Saison 1967/68 unterlag er Slavia im Messepokal und in der Saison 1985/86 im UEFA-Pokal (jetzt Europa League) einem weiteren Prager Team, Bohemia 1905.

Fryšták begann im Tor des amtierenden tschechischen Pokalsiegers. Die Gäste werden aktiv. Pedersen machte einen schlechten Kopfball und der ägyptische Mittelfeldspieler Slovácko Duski verschoss nach 13 Sekunden vom Elfmeterpunkt das Tor.

Die Heimmannschaft ging jedoch genau 10 Minuten nach Anpfiff in Führung. Daníček kickte den Ball unnötig vor Fryšták zur Ecke. Maina fand Kilian mit einer Flanke von ihm, dessen Kopfball von Adamyan gehalten wurde.

In der 26. Minute verfehlte Havlíks Schuss hinter dem Strafraum das Tor. Mihálik hatte nach Pass von Trávník eine gute Chance, doch Torhüter Schwäbe wehrte seinen Schuss ab.

Dann bedrohten sie auch „Kozlíc“. Doch Dietz kam nach einem Maina-Pass in der 40. Minute aus kurzer Distanz nicht gut zum Abschluss. Zwei Minuten später verbesserte Kolín jedoch nach einer Aktion des gleichen Spielers, erneut nach einer Ecke, als Dietze am kurzen Pfosten frei blieb.

Auf der Gegenseite schoss Duskí aus einer Ecke nicht auf Schwäbe und Petržela kam nicht bis zum Anschlag. Fast hätte die Hausherren noch ein Drittel nachgelegt, doch Fryšták erwischte Ljubicic.

Weniger als vier Minuten nach der Pause zog Slovácko einen zurück. Petržels Schuss wurde noch von Torhüter Soldo geblockt, aber Kalabiška hatte mit Hilfe eines Abprallers von der Latte seine Spuren hinterlassen. Er knüpfte an seine zwei Tore gegen Partizan an.

In den nächsten drei Minuten glichen die Gäste aus. Nach einer Reihe von Sprüngen erreichte der Ball Petržel, der Schwbe mit einem erfolgreichen Volleyschuss keine Chance ließ.

Aktuell hatte sogar der Achte der tschechischen Liga einen Turnover hingelegt, doch Kalabiškas Druck aus kurzer Distanz kam nicht zum Abschluss. Nach einer Stunde Spielzeit erzielte derselbe Spieler beinahe ein Eigentor, doch Fryšták schritt gerade noch rechtzeitig ein.

In der 64. Minute kam Ljubicic in den Strafraum, stürzte nach einem Kampf mit Hofmann, Schiedsrichter Aranovsky pfiff zum Elfmeterschießen. Der österreichische Vertreter übernahm die Verantwortung und schickte Fryšták auf die andere Seite.

10 Minuten später sorgte der Bundesligist für den endgültigen Garant, als Maina nach einem schnellen Konter Ljubicic am langen Pfosten traf.

Die Tschechen haben seit September 2003 in den letzten 12 Spielen nicht mehr im deutschen Pokal gewonnen.

Spiele der 2. Runde der European Conference League Gruppe D:
Köln – 1. FC Slovakko 4:2 (2:0)
Tore: 65. aus der Feder. und 74. Ljubicic, 10. Adamyan, 42. Dietz – 49. Kalabiška, 52. Petržela. Schiedsrichter: Aranovskij – Matyaš, Kucev (alle Ukrainer). K: Duda, Martel, Maina – Trávník, Svědík (Trainer). Zuschauer: 47.700.
Montage:
Köln NR: Schwäbe – Schindler, Soldo (59. Hübers), Kilian, Pedersen (58. Hector) – Martel – Ljubicic (78. Thielmann), Duda (59. Schirí), Maina – Dietz (70. Tigges) , Adamyan. Trainer: Baumgart.
Slowakei: Fryšták – Reinberk, Hofmann, Kadlec, Kalabiška – Petržela (84. Kohút), Trávník (72. Holzer), Daníček (34. Břečka), Havlík, Duskí (72. Sinjavskij) – Mihálik (84. Kozák). Trainer: Zeuge.

Astor Kraus

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