Ein deutsches Gericht prüft den Fall eines Soldaten mit falscher Identität. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft plante er einen Angriff auf einen Politiker – T24 – eská televize

„Ich habe nie etwas gegen irgendjemanden inszeniert“, sagte Franco A. entspannt vor Gericht. Der Fall wurde auch von seinem Anwalt kommentiert, der von einer verstörenden Kampagne sprach. Er sagte, er wolle sehen, ob hinter all dem eine politische Intervention steckt.

Franco A. plante nach Angaben der Staatsanwaltschaft Angriffe auf Spitzenpolitiker, die sich für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen. Er stahl Munition und Sprengstoff aus Armeelagern und kaufte auch eine Pistole, die er im Januar 2017 in einer Wiener Flughafentoilette versteckte. Diese Waffen führten später zu seinen weiteren Festnahmen.

Er hat es geschafft, den Flüchtlingsstatus zu erhalten

Trotz seines rechten Denkens blieb der Mann von den Soldaten unbemerkt. 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, gab er sich als Flüchtling aus, um Asyl zu beantragen. Es gelang ihm, den syrischen Flüchtlingsstatus zu erlangen, und die Behörden stellten ihm eine Unterkunft in einem Flüchtlingslager in Bayern zur Verfügung. Mit dieser falschen Identität wollte er laut Staatsanwaltschaft Migranten für Angriffe auf Politiker verantwortlich machen. Die Ermittler erklärten nicht, wie es ihm gelang, Flüchtlingsleben und Militärkarriere zu vereinbaren.

Im Jahr 2017 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass Franco A. den damaligen Justizminister Heik Maas, die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Rothou oder die Menschenrechtsaktivistin Anetta Kahane als Opfer betrachtete.

Elitekarriere und rasanter Sturz

CT-Korrespondent in Deutschland Martin Jonáš sprach von dem Angeklagten als Franco Albrecht, der eine Karriere als Eliteoffizier bei einer Eliteeinheit gemacht habe. 2017 wurde er jedoch am Flughafen festgenommen, wo er angeblich eine Waffe für einen Terroranschlag aufbewahrt hatte. Gleichzeitig sollen Ermittlungen begonnen haben, die ein Netzwerk von Verschwörern aufdecken sollen, die im Verdacht standen, Terroranschläge in Deutschland geplant zu haben.

Auch gelang es ihm, deutsche Gastarbeiter – mit Hilfe von Make-up – auszutricksen und sich Aufenthaltsrechte und Anspruch auf finanzielle Leistungen zu erkämpfen. Jonas sagte laut Anklageschrift, er habe in seiner Diplomarbeit antisemitische Gedankengänge geäußert und später Gespräche mit Rechtsextremisten, insbesondere aus Bundeswehr und Polizei geführt. In seiner Wohnung soll ein umfangreiches Waffen- und Munitionsarsenal gefunden worden sein.

Der Angeklagte bestritt, Rechtsextremist zu sein, und soll die Waffe am Flughafen gefunden haben, sagte der Reporter. Selbst wenn terroristische Absichten nicht nachgewiesen werden, drohen den Angeklagten Strafen wegen Betrugs in Einwanderungsverfahren und illegaler Waffen.

Adelmar Fabian

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