Die Hitzewelle in Europa wird voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres andauern

Die Hitzewelle in Europa scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben, aber bis Mitte nächster Woche sollen die Temperaturen über dem Normalwert bleiben, erklärte einer der WMO-Vertreter unter Berufung auf aktuelle Prognosen.

Die WMO sagte, sie erwarte aufgrund der Hitzewelle mehr Todesfälle bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Hitze sei auch eine Herausforderung für die Gesundheitssysteme, fügte er hinzu.

Am schlimmsten ist die Situation derzeit in Spanien, wo die extreme Hitzewelle zurückgekehrt ist – heute wird in Andalusien im Süden des Landes die Temperatur auf rund 40 Grad Celsius geschätzt, in Cordoba sogar auf 42 Grad. ist ein Wetteralarm. Infolge der Hitze starben innerhalb von acht Tagen 679 Menschen.

Auch Deutschland steht ein sehr heißer Tag bevor. Nachdem der Dienstag mit Temperaturen um die 40 Grad der bislang heißeste Tag des Jahres war, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute vor ähnlichen Temperaturen, vor allem in Ostdeutschland.

Vor allem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wurden laut DWD vielerorts Temperaturen über 38 Grad gemessen. Duisburg (Station Duisburg-Baerl) ist laut DWD-Messungen mit 39,5 Grad der heißeste Ort im ganzen Land.

Die höchsten Hitzealarmstufen gibt es auch in neun italienischen Städten: Rom, Bologna, Bozen, Brescia, Florenz, Genua, Latina, Perugia und Rieti. Morgen werde die Alarmstufe Rot auf insgesamt 14 Städte ausgeweitet, am Freitag auf 16, teilte das Gesundheitsministerium mit. An vielen Orten erreicht die Temperatur 40 Grad.

PAP / Marcin R.

Eckehard Beitel

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