Es ist ein Geschenk an die tschechische Armee für die Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion durch die Lieferung von militärischer Ausrüstung und Waffen. Die gespendeten Panzer stammen aus dem Bestand des deutschen Herstellers Rheinmetall.
Heute wurden insgesamt vier Dokumente unterzeichnet. Vertrag über die Lieferung von Panzern, unterzeichnet vom tschechischen Ministerium mit der Firma Rheinmetall. Die Verteidigungsvertreter unterzeichneten daraufhin ein Memorandum of Understanding, eine Durchführungsvereinbarung für Ausbildung und Verwaltungsvereinbarungen mit Deutschland.
Neben 14 Kampfpanzern und einem Bergungspanzer Bpz3 Büchel umfasst die Lieferung auch Ersatzteile, Munition und eine dreijährige Serviceunterstützung durch Lieferanten, einschließlich einer Ausbildung für die tschechische Armee.
Die Panzer, die die tschechische Armee erhalten sollte, wurden zunächst von der schweizerischen und der deutschen Armee eingesetzt. Nach der Stilllegung wurden sie von Rheinmetall gekauft. Sie sind nach Angaben des Ministeriums voll funktionsfähig.
Der stellvertretende Verteidigungsminister für Rüstung, Lubor Koudelka, sagte, Rheinmetall arbeite jetzt an einer vollständigen Inbetriebnahme und Modifikation der Ausrüstung, um die Erwartungen der Armee zu erfüllen.
„Die größten Anpassungen werden im Befestigungsbereich vorgenommen, wo das Kommunikationssystem an die Bedürfnisse der Armee der Tschechischen Republik angepasst wird“, sagte der Direktor der Abteilung für Truppenentwicklung des Verteidigungsministeriums, Petr. Milčický.
Am Ausbildungszentrum der Bundeswehr in Münster startet nächste Woche der erste von zwei Lehrgängen für acht Fahrer und Ausbilder. Die verbleibenden Soldaten, die die Panzer bedienen werden, werden nach Lieferung einer ausreichenden Anzahl von Fahrzeugen an die Praslav-Garnison unter Anleitung eines mobilen Ausbildungsteams der Bundeswehr ausgebildet.
Tschechische Panzer an die Ukraine gespendet
Deutschland spendete der Tschechischen Republik Panzer als Entschädigung für sowjetische Waffen, die in die Ukraine geschickt wurden, um sich vor der russischen Aggression zu schützen. Nach vorliegenden Informationen schickte die Tschechische Republik T-72-Panzer und anderes schweres Kampfgerät in das angegriffene Land.
Ministerpräsident Petr Fiala einigte sich mit Bundeskanzler Olaf Scholz auf eine deutsche Hilfe beim Ersatz der Anfang Mai an die Ukraine gespendeten Ausrüstung. Die tschechische Verteidigungsministerin Jana Ernochová kündigte im Mai an, dass Deutschland der Tschechischen Republik 15 ältere Leopard 2A4-Panzer spenden werde.
Gleichzeitig verhandeln die beiden Länder über den Kauf von bis zu 50 fortschrittlicheren Leopard 2A7+-Panzern verschiedener Modifikationen, die die Tschechische Republik in den kommenden Jahren erwerben wird.

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