Deutschland starben in 3 Jahren fast 20.000 Menschen an extremer Hitze

Die Klimakrise mit extremen Wetterphänomenen wie Hitzewellen fordert weiterhin ihren Tribut: z leider geht es hier nicht mehr um zukunftsprognosen, sondern um fakten, ereignisse, die bereits eingetreten sind. In Deutschland beispielsweise hat eine Hitzewelle in nur 3 Jahren etwa 20.000 Menschen das Leben gekostet. Das ergab eine Analyse des Robert-Koch-Instituts, des Umweltbundesamtes und des Deutschen Wetterdienstes im sog Zuordnungssuche, bei dem die gesammelten meteorologischen Daten mit einem parallelen Modell verglichen werden, das durch menschliche Aktivitäten verursachte Treibhausgase aus der Gleichung ausschließt. Die Differenz zwischen den beiden Ergebnissen ist ein Beitrag des Klimawandels.

Zwischen 2018 und 2020 starben in Deutschland rund 20.000 Menschen an Hitze

Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die durchschnittliche Jahrestemperatur in Deutschland zwischen 1881 und 2021 statistisch um 1,6 °C gestiegen ist. Die fünf wärmsten Jahre in Deutschland gab es nach 2000. Anzahl der „heißen Tage“ (deren Höchsttemperatur 30 °C erreicht) hat sich seit den 1950er Jahren verdreifacht. In dieser Zeit nahmen auch signifikante Hitzewellen an Häufigkeit und Intensität zu.

Zwischen 2018 und 2020 forderte die Hitze in Deutschland 19.300 Opfer: Seit 1992 – dem ersten Jahr des Analysezeitraums – sind dies die ersten 3 Jahre in Folge, in denen so viele Opfer durch hohe Temperaturen verzeichnet wurden.

Es ist von 2018 Es war der zweitwärmste Sommer seit Beginn der Abholzung im Jahr 1881: Rund 8.700 Todesfälle wurden allein in dieser Jahreszeit der Hitze zugeschrieben. Dies ist eine sehr große Zahl, ähnlich der während Schreckliche Sommer 2003 und 1994als in Deutschland etwa 10.000 Menschen und in ganz Europa mehr als 30.000 Menschen starben.
Im 2019 Hitze verursacht etwa 6.900 Todesfälle in Deutschland und in 2020 rund 3.700. Aber 2021 wird es keine wesentlichen Änderungen geben.

Die beruhigendere Nachricht kommt von den Gesamtdaten der Studie, die seiner Meinung nach allgemein sind die Zahl der Todesfälle durch extreme Hitze ist leicht zurückgegangen seit Anfang der 1990er Jahre. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Menschen, denen solche Temperaturen einst fremd waren, sich leichter zu verhalten und anzupassen beginnen, auch wenn sie sich zum Beispiel mit einer Klimaanlage ausstatten.

Klimaprognosen deuten jedoch darauf hin, dass Hitzewellen in Europa häufiger und intensiver werden. Wie in Italien geschehenAuch in Deutschland zeigen Klimastatistiken eine Zunahme der gesamten heißen Tage pro Jahr.

EIN andere Attributionsstudien zeigt, dass Hitzewellen wie die, die 2018 über weite Teile Nordeuropas hinwegfegte, als Folge der Klimakrise mindestens doppelt so wahrscheinlich sind. Ohne die durch menschliche Aktivitäten verursachten Treibhausgase würde die Hitze reduziert und die Dürreperiode weniger stark ausfallen. Es ist ein sehr einfaches Konzept, aber es artikuliert sich in einer sehr komplexen Analyse.

Viele Hitzewellen werden durch Attributionsstudien analysiert. Zu den jüngsten gehört natürlich die außergewöhnliche Hitzewelle im ersten Halbjahr 2022 Indien und Pakistan. Demzufolge lernenähnliche Veranstaltung erstellt 30 Mal wahrscheinlicher wegen des Klimawandels.

Warum verursacht Hitze so viele Todesfälle?

Die Hitze ist tödlich. L‘Die Auswirkungen von Hitzewellen sind stark von Land zu Land abhängig, da sich die Klimazonen, das Durchschnittsalter und die sozioökonomischen Bedingungen der Bevölkerung sowie die verfügbaren Gesundheitsdienste ändern. Die Exposition gegenüber zu hohen Temperaturen verursacht direkte Auswirkungen wie Dehydrierung und Hitzschlag und indirekte Auswirkungen wie Verschlechterung von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, Leberproblemen oder Elektrolytstörungen. Sofortige Wirkungen treten innerhalb von 24 Stunden oder spätestens 3 Tage nach Einwirkung hoher Temperaturen auf.

Mit häufigeren und intensiveren Hitzewellen und durch städtische Hitzeinseln nehmen die Risiken in Gebieten zu dicht besiedelte Stadt, besonders für diejenigen, die in ungeeigneten Häusern und ohne Klimaanlage leben. Aber Menschen, die in ländlichen Gebieten leben, insbesondere in Entwicklungslandwo die Sicherheit der Nahrungs- und Wasserressourcen folglich abnehmen wird.

Unter den vielen Auswirkungen steigender Temperaturen müssen wir auch berücksichtigen Verlust der ProduktivitätAusbreitung von Krankheiten wie Malaria, Mangelernährung, vermehrte Häufigkeit extremer Wetterereignisse und vermehrte Herzkrankheiten im Zusammenhang mit der Ozonbelastung.

Bis jetzt muss man das aber sagen Hitze tötet weniger als Kälte. Zwischen 2000 und 2019 wurden in Europa von insgesamt etwa 836.000 temperaturbedingten Todesfällen mehr als 657.000 auf Kälte und etwa 178.700 auf starke Hitze zurückgeführt. In Südeuropa wurden 130.300 Todesfälle durch Kälte und mehr als 36.100 durch Hitze verursacht. Doch der Trend ändert sich: Die durch Kälte verursachten Todesfälle nehmen tendenziell ab, während die durch hohe Temperaturen verursachten zunehmen. Weltweit sind in den letzten 20 Jahren die durch Hitze verursachten Todesfälle von Menschen über 65 Jahren fast gestiegen doppelt und im gleichen Zeitraum Todesfälle in Europa1 um 30 % erhöht.

  1. Watts N., Amann M., Arnell N., Ayeb-Karlsson S., Beagley J., Belesova K. et al. (2020). Der Lancet Countdown-Bericht 2020 über Gesundheit und Klimawandel: Reaktion auf eine einheitliche Krise. Lanzette. 397 (10269): 129-170; zwei:10.1016/S0140-6736 (20) 32290-X.

Adelmar Fabian

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