Der olympische Traum wurde zum Albtraum. Hartnäckige Pferde bringen Lieblinge zum Weinen

Der fünfmalige Weltmeister Schleu hat einen enormen Vorteil gegenüber der dritten Disziplin, nachdem er mit 274 Punkten den olympischen Fechtrekord gebrochen und damit seine erste olympische Medaille in Sichtweite. Aber jetzt ist klar, dass er auch zum dritten Mal nach Platz 26 aus London und Platz 4 aus Rio keine Chance hat, es zu gewinnen. Beim Springen konnte er sein Pferd nicht kontrollieren. Am Ende beendete er die Disziplin überhaupt nicht.

Moderne Fünfkämpfer zwingen das Pferd nicht, einen Punkt zu bekommen und nach einer Weile in einem vergeblichen Versuch zu weinen. „Anika Schleu hat derzeit einen echten Albtraum. Schwer zu folgen, schwer zu kommentieren. Zuschauer wissen nicht, wie sie reagieren sollen.“ erklärt Die harten Momente des 31-Jährigen kommen von Eurosport Berlin-Kommentatoren.

Im Gegensatz zu anderen olympischen Reitsportdisziplinen kommen moderne Fünfkampf-Teilnehmer bereits 20 Minuten vor dem Rennen erstmals mit ihren Pferden in Kontakt, was das Risiko, dass sich Reiter und Tier nicht verstehen, deutlich erhöht.

Schleus Pferd wird wahrscheinlich bis zu seinem Tod nicht vergessen, Saint Boy genannt zu werden. Zuerst weigerte er sich komplett, das Rennen zu starten, dann stürzte Schleu, anstatt über das Hindernis zu springen, aus dem Sattel und stürzte zu Boden. Irgendwann blieb das Pferd komplett stecken, und dem Athleten war klar, dass es vorbei war.

Doch für den deutschen Fünfkampftrainer endete der ganze Fall. Kim Raisner versucht seinem Vormund zu helfen, indem er das Pferd zähmt, wo er das Pferd schlagen und Schleu zum Angriff herausfordern muss. Die Internationale Union für Modernen Fünfkampf (UIPM) gab am Samstag bekannt, dass der Trainer aus dem Spiel geworfen wurde.

„Das Management der UIPM hat dem deutschen Teamtrainer Kim Raisner eine schwarze Karte gegeben, die ihn von den verbleibenden Rennen bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 disqualifiziert. zitieren UIPM Tageserklärung The Guardian.

Der Chef der deutschen Olympiamannschaft, Alfons Hörmann, sagte zuvor, der Trainer werde bei den Männern, die am Samstag fortgesetzt werden, nicht assistieren. Er forderte auch internationale Verbände auf, die Regeln schnell zu ändern.

Adelmar Fabian

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