Berlin entfernt einige Denkmäler, um Energie zu sparen

Die Stadt Berlin hat damit begonnen, die Lichter einiger historischer Denkmäler und Gebäude über Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auszuschalten, um sich einer nationalen Anstrengung anzuschließen, um angesichts der Gefahr von Energieknappheit Energie zu sparen.

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Schließlich werden rund 200 symbolträchtige Gebäude, darunter die Siegessäule, das Schloss Charlottenburg und das städtische Rathaus, nachts nicht mehr beleuchtet.

„Angesichts des Krieges gegen die Ukraine und der energiepolitischen Bedrohung durch Russland ist es wichtig, dass wir mit unserer Energie so schonend wie möglich umgehen“, sagte die Umweltsenatorin der Linken, Bettina Jarasch (Grüne), in einem Aussage.

Dadurch kann die Stadt den Einsatz der 1.400 Projektoren für die Beleuchtung dieser Standorte einsparen.

Um den automatischen Mechanismus zu stoppen, der nachts das Licht einschaltet, ist jedoch ein menschliches Eingreifen Gebäude für Gebäude erforderlich und wird mehrere Wochen dauern.

Dadurch wird die Stadt zunächst kein Geld sparen, da die Kosten für diesen Eingriff global die für ein Jahr eingesparten Stromkosten in Höhe von 40.000 Euro decken.

Kurzfristig sei daher „der Energiespareffekt messtechnisch entscheidend und nicht die reine Rentabilität“, so die Stadt, die jährlich rund 200.000 Kilowattstunden verbraucht.

Auch Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier wollte in dieser Woche ein Zeichen setzen, indem er ankündigte, dass sein Amtssitz in Berlin, das Schloss Bellevue, nachts nicht mehr beleuchtet wird, außer zu besonderen Anlässen wie Staatsbesuchen.

Andere deutsche Städte haben Schritte in die gleiche Richtung unternommen.

In Hannover (Mitte) wird es für alle Nutzer eine kalte Dusche im Schwimmbad, in der Turnhalle und in der Turnhalle geben. Das Rathaus oder Museum wird nachts nicht mehr beleuchtet.

„Ziel ist es, unseren Energieverbrauch um 15 % zu senken. Dies ist eine Reaktion auf die drohende Gasknappheit, die eine große Herausforderung für die Stadt darstellt“, erklärte der ökologische Bürgermeister der Stadt, Belit Onay.

„Grundlegende Infrastruktur“ wie Kindergärten, Schulen, Pflegeheime oder Gesundheitszentren sind von diesen Einschränkungen jedoch nicht betroffen.

Andere Städte wie Leipzig, München oder Nürnberg bereiten Sparmaßnahmen vor.

Seit einigen Wochen fordert die Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz eine nationale Mobilisierung zum Sparen von Energie, deren Preise explodiert sind und deren Versorgung sich in diesem Winter verschlechtern könnte.

Es wurde eine Kampagne gestartet, die sich sowohl an Fachleute als auch an Einzelpersonen richtet, um bestimmte Praktiken zu fördern, wie z.

Vor dem Krieg in der Ukraine kaufte Deutschland 55 % seines Gases aus Russland, ein Anteil, der Anfang Juni auf 35 % reduziert wurde, wodurch das Land jedoch von den von Moskau beschlossenen Gaskürzungen abhängig war. Der Energiekonzern Gazprom hat die Gaslieferungen nach Deutschland über die Gaspipeline Nord Stream in mehreren Stufen auf 20 % der Kapazität reduziert.

Senta Esser

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