Bayern-Trainer bestraft seine Spieler für brutales Foul

Am Ende der ersten Halbzeit des 30. Auswärtsspiels gegen Arminia Bielefeld (3:0) traf der 19-jährige Nianzou im Ballsprung Fabian Kunze mit dem Ellbogen am Kopf. Nach einer mehrminütigen Intervention durch den Sanitätsdienst vor Ort wurde der Assistent des Gastgebers auf eine Trage gehoben und zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist stabil.

Schiedsrichter Matthias Joellenbeck zeigte Nianzou die Gelbe Karte, aber Nagelsmann entschied, dass der Franzose nach der Pause nicht zurückkehren würde.

„Das ist eine Art Erziehungsmaßnahme, eine Rote Karte von mir. Man muss lernen, etwas vorsichtiger zu sein. Ich hoffe, Kunze erholt sich schnell“, sagte der Bayern-Trainer.

Wie er ergänzt, habe Frankreich kurz nach diesem brutalen Foul erneut einen seiner Rivalen angegriffen, was Nagelsmann nur in seiner Entscheidung bestätigt habe. „Als Trainer setze ich solche Erziehungsmaßnahmen manchmal gerne bei diesem oder jenem jungen Fußballer ein“, fügte er hinzu.

Arminia-Trainer Frank Kramer berichtet, dass es Kunze besser geht. „Das wichtigste: Fabi es ist stabil. Er ist in der Klinik, wo er sich testen lässt. Wir hoffen und beten weiterhin, dass er sich schnell erholt und die Zusammensetzung ergänzt. Um ehrlich zu sein, sollte es eine rote Karte für mich sein“, kommentierte er.

Die Bayern gewannen 3:0 und stehen vier Runden vor Saisonende mit 72 Punkten kurz vor dem 10. in Folge und 32. in der deutschen Meistergeschichte. Vielleicht hat er am Samstag den Titel in der Tasche, wenn er den neun Punkte weniger Vizemeister Borussia Dortmund holt.

PAP/Agata C.

Astor Kraus

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