Aktien, Anleihen, Öl, Gold? Prognose der Deutschen Bank für 2022

Mit der ersten Zinserhöhung in den USA sind Analysten bei Deutsche Bank sie sind positiv, da die Aktienmärkte auf das nächste Jahr zusteuern. „Wir gehen davon aus, dass das anhaltende Wachstum der Unternehmensgewinne die Aktienmärkte im Jahr 2022 mit einer möglichen Branchenrotation ankurbeln wird.. Wir könnten ein erstes Halbjahr mit Engagements in den am stärksten zyklischen Wertpapieren sehen und ein zweites Halbjahr, möglicherweise mit mehr Volatilität, in dem defensive Wertpapiere wieder an Fahrt gewinnen können“, sagte Diego Jiménez-Albarracín, Head of Variable Income beim Investment Center Bank von Spanien.

Die Deutsche Bank hat für verschiedene Anlageklassen folgende Prognosen:

Variables Einkommen: Es wird erwartet, dass das anhaltende Gewinnwachstum die Aktienmärkte ankurbelt, da die starke Nachfrage es den Unternehmen ermöglichen wird, die Inflation zu überwinden. Die Geschäftsmargen müssen sich in den USA als widerstandsfähig erweisen und in Europa sogar wachsen. Wir erwarten durchschnittlich über alle Regionen hinweg einstellige Zuwächse.

Emerging Equity: Schwellenländeraktien dürften 2022 eine Outperformance gegenüber 2021 erzielen, dürften jedoch kurzfristig aufgrund der Unsicherheit um Chinas Immobilien- und Kreditmärkte und potenzieller Eindämmungen vor den Olympischen Winterspielen in Peking eine Underperformance aufweisen. Das zweite Quartal sollte ein Wendepunkt sein, da die chinesischen Behörden die Beschränkungen aufheben und die ASEAN-Volkswirtschaften weiter geöffnet werden. –

IG-Kredit (Investitionsrate): Die Kreditvergabe von IG Global muss weiterhin durch die Verbesserung der Geschäftsgrundlagen in Verbindung mit einer stabilen Nachfrage bei einem rückläufigen Angebot unterstützt werden. Sie reagiert jedoch empfindlich auf Änderungen der Zinserwartungen und kann Volatilität aufweisen.

HY-Credits (High Yield): Globale Hochzinsanleihen sollten von verbesserten Geschäftsgrundlagen profitieren, mit einem weiteren Rückgang der Ausfallraten. Außerdem reagiert es weniger empfindlich auf Zinsbewegungen. Der Ranking-Trend ist ebenfalls günstig, wobei die Anstiege die Herabstufungen übertreffen. Inflationsdruck, Änderungen der Zentralbankpolitik und die Diversität der Unternehmensleistung können zu erhöhter Volatilität führen. – Fixed Income Emerging: Die Kreditlücken in den Emerging Markets werden sich in den nächsten zwölf Monaten aufgrund der Verbesserung der Wirtschafts- und Geschäftslage und der bereits eingepreisten Rücknahme der Konjunkturpakete durch die Fed verkleinern. –

Rohöl: Kurzfristig wird eine Verknappung von Erdgas die Ölnachfrage während der Winterperiode begünstigen. Darüber hinaus wird die OPEC+ wahrscheinlich ihre Produktion weiterhin kontrolliert steigern, wodurch die Möglichkeit eines plötzlichen Anstiegs des Angebots begrenzt wird. Wir erwarten jedoch keinen nennenswerten Preisanstieg, da einige Länder ihre strategischen Reserven verwenden könnten, um den Anstieg der Ölpreise zu begrenzen, der für die Verbraucher eine Steuererhöhung darstellt. –

oro: Unattraktiv angesichts eines vorhersehbaren Nachfragerückgangs.

Adelmar Fabian

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