Wir müssen realistisch sein, weil wir die Todesschwadron anführen

Vor 32 Minuten, 28.11.2022 15:01
Robert Rohl
Foto: Selección Española de Fútbol
WM 2022

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Die spanische Mannschaft von Trainer Luis Enrique trennte sich im WM-Gruppenspiel 1:1 gegen Deutschland, doch der Sonntag war aus einem anderen Grund etwas Besonderes für ihn. Der Trainer erinnert sich an seine Tochter Xana, die vor drei Jahren an einer seltenen Krebsart gestorben ist. Am Sonntag feiert er seinen 13. Geburtstag.

„Es war ein besonderer Tag für mich und meine Familie. Natürlich ist unsere Tochter körperlich nicht mehr bei uns, aber wir spüren ihre Anwesenheit jeden Tag. Wir denken und erinnern uns viel an sie, wir lachen und fragen uns, wie sie es wohl gemacht hätte.“ ein Unterschied. mit uns,“ Enrique gegenüber Reportern.

Er gratulierte Xana am Sonntag auch per Video auf Instagram. „So spielt sich das Leben ab. Es geht nicht nur darum, schöne Dinge zu erleben und Glück zu finden. Es geht darum, auch diese Momente zu managen.“ sagte der 52-jährige Trainer auf einer Pressekonferenz.

Die Spanier starteten mit ihrem größten WM-Sieg 7:0 gegen Costa Rica in das Turnier in Katar und holten dann im zweiten Spiel der Gruppe E gegen Deutschland alle drei Punkte. Der Führungstreffer von Álvaro Morata aus der 62. Minute wurde jedoch in der 83. Minute von einem weiteren eingewechselten Stürmer, Niclas Füllkrug, beantwortet.

„Es ist ein komisches Gefühl, wenn man einen Sieg verliert, den man sicher ins Achtelfinale einfahren kann. Nach dem Treffer von Álvaro hätten wir fast die Panik der deutschen Mannschaft ausgenutzt. Aber wir waren nicht präzise genug, um das Spiel so zu beenden, wie wir es wollten. Wir mussten etwas ruhiger werden.“ sagt Enrique.

„Es ist eine Schande, aber wir müssen realistisch sein, denn wir führen die Gruppe der Todesopfer an. Ein Unentschieden gegen Japan reichte aus, um uns zu qualifizieren, aber die Weltmeisterschaft ist ein kurzer Wettbewerb, daher haben Spekulationen keinen Sinn. Wir werden es tun.“ spielen um zu gewinnen,fügte der ehemalige Trainer von Barcelona oder AS Roma hinzu.

WM-Daten: Unglaublich schwacher De Bruyne, 2 Costa-Rica-Berührungen, Kovacic als Matthäus und Füllkrug à la Götze

Reinhilde Otto

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