Schweiz – Deutschland 1:3, EDIT: Überraschung! Die Schweiz steht bereits im Viertelfinale, für Deutschland reicht es nicht

Deutschland ging gegen Ende des zweiten Drittels entscheidend in Führung, als die Stürmer John Peterka und Nico Sturm innerhalb von 36 Sekunden punkteten. Torwart Mathias Niederberger zeigte eine zuverlässige Leistung und parierte 29 Mal erfolgreich. Deutschland gewann das fünfte Spiel in Folge bei dem Turnier.

Im Vergleich zum letzten Spiel der Gruppe kehrten Star-Verstärkungen aus der NHL um Hischier und Niederreiter ins Schweizer Aufgebot zurück, doch Malgin kam nicht wieder in die Startelf.

Foto: Ints Kalnins, Reuters

Der deutsche Eishockeyspieler Frederik Tiffels (rechts) im Kampf mit dem Schweizer Nico Hischier.

In der 3. Minute hatte Marti die erste nennenswerte Chance, doch Torwart Niederberger war bereit. Deutschland konnte mit seinen Gegnern mithalten und ging in der 7. Minute in Führung, als Kastners Schuss unerwartet zwischen Mayers Hand und dem Beton landete.

Richard schaffte es in schwacher Verfassung noch zum Ausgleich, doch der gelang erst in der 22. Minute durch Siegenthaler, der den Pfosten rechts traf. Darüber hinaus war das Spiel von einer Reihe von Ausscheidungen geprägt. Erstens konnte Deutschland durch den Elfmeter von Ambühl einen Vier-Minuten-Vorsprung nicht ausnutzen, die Schweiz bestrafte das Foul von Seider nicht, der nach einem Angriff von Haas vorzeitig mit einem höheren Elfmeter in die Kabine ging.

Die Pattsituation wurde in der 38. Minute geändert, als Deutschlands torgefährlichster Spieler des Turniers, Peterka, durchkam. Der Buffalo-Stürmer trickste Ambühl aus, zielte gut und erzielte sein fünftes Tor und seinen zehnten WM-Punkt. Szuber wurde sofort rausgeschmissen, doch statt auszugleichen, traf er Sturm in einem schwachen Anfall nach mustergültiger Überzahl. Der Stürmer von San Jose erzielte zum sechsten Mal bei der Weltmeisterschaft ein Tor.

Foto: Roman Koksarov, CTK/AP

Maximilian Kastner aus Deutschland punktete.

Im dritten Durchgang hätte er Moser abwehren können, aber er traf den Puck nicht perfekt. Bereits in der 57. Minute beschlossen die Schweizer, den Torwart zurückzurufen und versuchten, die Anzahl der Spieler auf dem Feld auf sechs zu reduzieren, konnten aber kein Tor erzielen. Auch der Platzverweis von Jonas Müller 50 Sekunden vor Schluss tat ihnen keinen Gefallen. Die Schweiz verlor zum vierten Mal in Folge im Viertelfinale.

Eishockey-Weltmeisterschaft – Viertelfinale (Riga):
Schweiz – Deutschland 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)
Tore und Vorlagen: 21. Siegenthaler (Fiala, Kukan) – 7. Kastner (Wissmann, J. Müller), 38. Peterka (Kahun, Gawanke), 39. Sturm (Stachowiak, J. Müller). Schiedsrichter: Björk (Schweden), Ansons – Zunde (beide Lot.), Hautamäki (Fin.). Ausnahme: 4:2, zusätzlich Seider (Deutschland) 5 Min. und am Ende des Spiels: Es ist nutzlos. Untergewicht: 0:1. Publikum: 2896.
Schweiz: Mayer – Kukan, Siegenthaler, Glauser, Moser, Loeffel, Marti, Fora – Riat, Hischier, Fiala – Ambühl, Corvi, Niederreiter – Simion, Haas, Miranda – Bertschy, Richard, Herzog. Trainer: Fischer.
Deutschland: Niederberger – M. Müller, Seider, J. Müller, Wissmann, Szuber, Gawanke, Wagner – Peterka, Kahun, Tiffels – Soramies, Sturm, Ehl – Noebels, Kastner, Fischbuch – Tuomie, Stachowiak, Schütz – Varejcka. Trainer: Kreis.

Astor Kraus

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