Schade, sagte Schick. Die Freude über das nächste Tor getrübt von einer unnötigen Niederlage

Stürmer Patrik Schick hat keinen Hehl gemacht, nachdem Leverkusen trotz zweier anderer enttäuschender Tore am Mittwoch im Bundesliga-Duell mit Hoffenheim 2:2 unentschieden gespielt hat. Bayer verlor zum zweiten Mal in Folge trotz zwei Toren Vorsprung.



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Zusammenfassung der Partie Leverkusen gegen Hoffenheim, in der Patrik Schick zwei Tore erzielte | Video: Zugehörige Presse

„Das ist nicht mehr schade“, wurde ein tschechischer Vertreter von der Agentur SID zitiert. „Wir müssen noch härter an der Mentalität des Spiels arbeiten“, sagte Schick, der im Herbst mit 16 Toren neuer Vereinsrekordhalter wurde und derzeit zweitbester Bundesliga-Torschütze hinter Bayerns Robert Lewandowski ist.

Der 25-jährige tschechische Stürmer hat sich in früheren Duellen auf dem Frankfurter Platz zweimal etabliert, wo Leverkusen ebenfalls eine Zwei-Tore-Führung verlor und 2:5 verlor. Nach dem Herbstabschnitt ist er mit 28 Punkten Dritter. Er liegt 12 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern zurück.

„Ich weiß nicht, was passiert ist. Es ist sehr unangenehm, weil wir wieder zu leichtsinnig waren“, sagte Torwart und Kapitän Lukas Hradecky nach dem Duell mit Hoffenheim.

Vor allem der finnische Keeper der Slowakei machte seinem Gegner das erste Tor von Angel Stiller in der 80. Minute verantwortlich, als der Hoffenheimer Mittelfeldspieler es aus einem kniffligen Winkel anpackte. „Natürlich können wir so ein Tor nicht erzielen, aber wir führen trotzdem“, sagte Hradecky.

Drei Minuten später sammelte er auch von der Dabbur National Conference ein. „Wir haben grundlos aufgehört zu glauben und waren zu passiv. Das hat uns enttäuscht und genervt. Es war das letzte Heimspiel des Jahres“, erinnerte sich Hradecky.

Auch Trainer Gerard Seoane musste einen weiteren Punktverlust hinnehmen. Der Schweizer Trainer verwies vor allem darauf, dass sein Kader beim 2:0 eine Torgarantie hätte einbauen sollen.

„Es war ein gutes Spiel und wir können uns nur vorwerfen, dass wir nicht viele Chancen zum 3:0 gegeben haben. Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber wenn man in der 80. Minute mit zwei Toren führt und dann verliert, ist man natürlich traurig.“

Adelmar Fabian

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