Neun von zehn Intensivpatienten sind nicht geimpft, berichtet deutsches Krankenhaus

Die Patienten auf der Intensivstation seien jung und neun von zehn seien nicht geimpft, sagte Uwe Janssens, ehemaliger Präsident der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Leiter der Klinik für Innere Medizin am St. Petersburg. Antonia in Eschweiler.

„Die neu aufgenommenen Patienten waren deutlich jünger als im Vorjahr, von denen mehr als die Hälfte unter 50 Jahre alt war“, sagte Janssens.

Nur vier Prozent der Intensivpatienten sind über 80 Jahre alt, 14 Prozent sind zwischen 70 und 79 Jahre alt, 22,5 Prozent sind zwischen 60 und 69 Jahre alt und 25 Prozent sind zwischen 50 und 59 Jahre alt. Knapp 18 Prozent waren zwischen 40 und 49 Jahre alt und 9,3 Prozent waren zwischen 30 und 39 Jahre alt.

Laut Janssens sind etwa 90 Prozent der Patienten auf Intensivstationen nicht geimpft, insbesondere jüngere Menschen.

Ihm zufolge neigen ältere Patienten zu Durchbruchsinfektionen. Das bedeutet, dass er trotz Impfung aufgrund des Wildtyp-Virus erkrankt ist.

„Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Delta-Variante nicht nur viel ansteckender, sondern auch viel pathogener ist, was zu einem schwerwiegenderen Krankheitsverlauf führt“, sagte Janssens.

Daher sei es seiner Meinung nach notwendig, die Kette zu durchbrechen, damit es keinen Durchbruch in der Risikogruppe gebe.

„Aus all den oben genannten Gründen ist eine Impfung sehr wichtig. Sie verhindert nicht nur Infektionen, sondern schützt auch vor schweren Prozessen. Großbritannien hat viele Statistiken und Studien“, sagte er.

Doch trotz Forschung und Statistik wollen sich die Menschen nicht impfen lassen und bezweifeln die positiven Wirkungen der Impfung.

„Aber nur bis sie auf die Intensivstation kommen. Dann hören wir es immer wieder: „Wenn ich mich impfen lasse“, sagte Janssens.

Warum die Menschen trotz allem, was über das Coronavirus bekannt ist, die Infektion nicht ernst nehmen, kommt einer Überschwemmung gleich. „Nach der Flut würde niemand daran denken, zu der Demonstration zu gehen und zu leugnen, was passiert ist. Die Leute sehen die Fälle von Infektionen in Krankenhäusern und das damit verbundene Leiden nicht“, sagte Janssens.

„Berichte von der Intensivstation wirken fast unwirklich und distanziert, im Gegensatz zu Flutnachrichten und Bildern, bei denen die Menschen erkennen, dass sie auch sie betreffen können“, fügte er hinzu.

Die Impfskepsis ist laut Ärzten vor allem auf die sozialen Medien zurückzuführen.

„Eine Impfung schützt nicht hundertprozentig, es gibt keine Impfung, aber wir haben klare Beweise dafür, dass sie vor schwerwiegenden Prozessen schützt. Es gibt Beweise dafür, dass ungeimpfte Einheiten jetzt Intensivstationen erhalten“, sagte Janssens.

Gleichzeitig widerlegte er Spekulationen über gesundheitliche Schäden durch die Verwendung von mRNA des Coronavirus-Impfstoffs.

„In der gesamten Impfgeschichte gibt es keine Hinweise auf Langzeitschäden, auch nicht für den neuen Coronavirus-Impfstoff mRNA. Natürlich wird er erst seit acht Monaten eingesetzt, aber es gibt keine relevanten Beweise. Seine Sicherheit ist ausreichend bestätigt.“ mit mehr als 5,3 Milliarden freigegebenen Impfstoffen auf der ganzen Welt“, schloss Janssens.

Adelmar Fabian

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