In Deutschland und Belgien könnte bald über Gesetzentwürfe abgestimmt werden, die größere Maßnahmen für die Rechte der LGBTQI+ Community beinhalten. Historischer Fortschritt, der die Hoffnung angesichts der feindseligen Politik einiger anderer europäischer Länder wiederhergestellt hat.
Dies sei ein „historischer Tag“, sagte Regierungsagent Sven Lehmann. Entsprechend AFP, Die Bundesregierung hat am Freitag, den 18. November, einen Aktionsplan zur Unterstützung der Rechte von LGBTQI+-Personen verabschiedet. Unter diesen Schritten sind die stärksten Ziele für verankert das Verbot der Diskriminierung von LGBTQI+-Personen in der Verfassung. Dafür bedarf es noch einer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit. Der Punkt, an dem die konservative Opposition, bestehend aus Parteien aus CDU (Deutsche Christlich Demokratische Union) und CSU (Christlich Soziale Union), noch blockiert werden kann.
Familienrechte und Selbstbestimmungsverfahren
Der Plan der Regierung sieht auch eine separate Erfassung von Straftaten vor, die von LGBTQI+-Personen erlebt wurden.. Dies liegt an dem hohen Anteil an Angriffen, die sie erleiden, der laut offiziellen Statistiken auf 3 bis 4 pro Tag geschätzt wird. „Rainbow“-Familienverwaltungsrechte und der Höhepunkt der „Selbstbestimmungsrechts“-Reform »für Personen, die das Geschlecht ändern wollen, beinhaltet auch das zu verkündende Thema.
Konversionstherapie bald in Belgien verboten?
Auch in Belgien sind die Rechte von LGBTQI+-Personen in Bewegung. Laut belgischen Medien RTBF, der ministerrat billigte am 28. oktober einen gesetzentwurf, der darauf abzielt, die bekehrungspraxis zu verbieten. Gebilligt von Staatssekretärin für Chancengleichheit Sarah Schlitz, muss nun dem Repräsentantenhaus vorgelegt werden.
Die Maßnahmen zeigen positive Zeichen, da sich die Anti-LGBTQI+-Politik in anderen europäischen Ländern weiter ausbreitet, wie insbesondere in Ungarn. In Frankreich feiert das Verbot der Konversionstherapie am 25. Januar seinen ersten Geburtstag.
Bericht: Abtreibung in Ungarn, ein durch Orbans Politik bedrohtes Recht und ein hartnäckiges Tabu
Titelbild: Unsplash / Mieter von Raffael

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