„Wir müssen noch einige Entscheidungen treffen, viele Regeln durchsetzen. Erstens werden wir den Windfall nutzen, der jetzt auf dem Strommarkt generiert wird“, sagte Scholz. Er erklärte, dass viele Erzeuger immer noch Strom zu erschwinglichen Preisen produzieren, aber aufgrund der Form des europäischen Marktes wird der endgültige Strompreis vom Kraftwerk bestimmt.
Auf die Frage, wie viel Geld Deutschland durch die Entnahme der Gewinne verdienen könne, nannte die Kanzlerin keine konkrete Summel Er sagte, dass dies von den Marktentwicklungen abhänge und dass es viele Milliarden Euro für die Bevölkerung bedeuten würde, die Energiepreise zu kompensieren, wenn die Windfälle und Windfalls in großem Umfang auftreten würden.
Eine Billion zur Bekämpfung der Inflation
Die deutschen Regierungsparteien haben heute ein Hilfspaket in Höhe von 65 Milliarden Euro (1,6 Billionen Kronen) vorgestellt. Darin erklärte die Regierungskoalition, dass auf EU-Ebene über die Möglichkeit der Abschöpfung überhöhter Gewinne diskutiert werde.
Scholz betonte im Interview, dass seine Regierung alles tun werde, um angesichts hoher Energiepreise niemanden allein zu lassen. „Die Anliegen der Menschen sind auch meine Anliegen“ er sagt. Auf die Aussage des Moderators, dass in einer der Meinungsumfragen Unzufriedenheit mit der Arbeit der sozialdemokratischen Koalition geäußert wurde, Grüne und liberale 70 Prozent der Befragten antworteten, dass seine Regierung das Land in schwierigen Zeiten geführt habe.
Mit Blick auf den kommenden Winter und mögliche Energieprobleme durch unsichere Gaslieferungen aus Russland sagte Scholz, Deutschland sei bereit. „Das liegt daran, dass wir früh mit der Vorbereitung begonnen haben“, er sagt. „Anfang des Jahres werden wir das erste Flüssiggas-Wintergasterminal in Betrieb nehmen“, er sagt. Er widerspreche der Meinung des konservativen Oppositionsführers Friedrich Merz, Deutschland drohe ein Stromausfall. „Wir werden alles tun, um das zu verhindern. Ich bin sicher, wir werden sie vermeiden.“ er fügte hinzu.
Am Ende des Interviews verteidigte Scholz erneut Deutschlands Fortschritte bei der Waffenlieferung an die Ukraine angesichts der russischen Invasion. Scholz sagte, Deutschland liefere gemeinsam mit den Alliierten wirksame Waffen. „Es wird keine eigenständige deutsche Route bei der Rüstungsversorgung geben“ er fügte hinzu.

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