Seit Beginn des Krieges in der Ukraine ist Europa geeint geblieben. Sie haben eine gemeinsame Front gebildet, um die Aggression von Wladimir Putin zu verurteilen, Kiew finanziell und militärisch zu helfen und beispiellose Sanktionen gegen Moskau zu verhängen. Trotz seiner Verbindungen zum Kreml und selbst wenn dieser sich weigert, Waffen nach Kiew zu schicken oder anderen dies durch sein Land zu gestatten, hat der Ungarn Viktor Orban das Spiel mitgemacht, aber mehr als sieben Monate später die russische Invasion in der Ukraine, Twenty-Seven weiß, dass das Folgende komplizierter wird.
„Wir wussten immer, je länger der Krieg dauert, desto schwerer wird es für uns“, kommentiert ein hochrangiger europäischer Beamter. Wenn der Winter kommt, steigen die Preise, steigen die Strom- und Gasrechnungen, Fabriken schließen, damit sie nicht dafür bezahlen müssen, die Zinsen steigen und eine Rezession droht, die Kosten des Krieges – wirtschaftlich und politisch – steigen. fühlte. „In Bezug auf die Sanktionen sind einige Mitgliedstaaten dagegen. Bei Waffen und finanzieller Hilfe gibt es ebenfalls einen Unterschied.“erkennt einen europäischen Diplomaten an.
Letzte Woche zeigte eine Episode diese Spannung bei der Arbeit. Am 6. Oktober verabschiedete Europa das achte Sanktionspaket, Tage nachdem Moskau nach einem Scheinreferendum ukrainisches Territorium annektiert, zusätzliche Truppen mobilisiert und erneut die Bedrohung durch Atomwaffen gebrandmarkt hatte. Aber zum ersten Mal hat sich ein Land – in diesem Fall Belgien – der Stimme enthalten. Wenn diese Entscheidung das Verfahren nicht gefährdet (Sanktionen müssen einstimmig getroffen werden), ist sie dennoch ein Signal.
Einige Verhandlungen mögen schwierig sein – insbesondere als Europa das russische Ölembargo beschloss, von dem Ungarn und die Slowakei schließlich aufgehoben wurden –, aber bisher haben sich die Twenty-Seven immer für restriktive Maßnahmen gegen Russland entschieden. „Auch Orban hat sich nie enthalten“irritiert einen europäischen Diplomaten.
„Wir wollen die europäische Solidarität nicht untergraben“
Belgien hat sich jedoch eine Frist von zwei Jahren gesichert, bevor bestimmte Stahlkategorien nicht mehr aus Russland importiert werden können. Sonst, so erklärte Brüssel, würden die beiden Stahlwerke dem Erdboden gleichgemacht und 1.200 Beschäftigte (knapp 6.000 indirekte Arbeitsplätze) arbeitslos. Auch Italien hat sich in einer vergleichbaren Situation für diese Regelung eingesetzt und zudem seine Stimme zur Abstimmung über das Sanktionspaket eingebracht.
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