Nach dem Feuerwerk wurden sie erneut mit Kritik bombardiert. Minister Deutsch de la Defense, Christine Lambrecht, wurde am Montag, dem 2. Januar, erneut von der Opposition angegriffen. Frage: ein etwa einminütiges Video, gepostet auf ihrem Instagram-Account, in dem sie ihre Wünsche für das neue Jahr übermittelt. Der Minister erschien dort in der Mitte Berlinvon Windböen zerzaust, erwachend Krieg in der Ukraine zwischen zwei Explosionen von Feuerwerkskörpern und Feuerwerkskörpern. „Der Krieg tobt mitten in Europa. Ich konnte viele besondere Eindrücke von ihm gewinnen“, schimpft der Minister über den russischen Einmarsch und erinnert an „viele, viele Begegnungen mit interessanten und beeindruckenden Menschen. Dafür danke ich Ihnen sehr. »
„Es ist einfach peinlich“
Ein Video gilt als so gefloppt, dass Sozialdemokraten erneut zum Ziel von Rücktrittsforderungen der konservativen Opposition und der deutschen Medien werden. „Es bestehen seit langem Zweifel an seiner Eignung für diese Position. Jetzt ist die Zeit für die Kanzlerin, die Konsequenzen zu ziehen“, sagte der Berliner Tagesspiegel am Montag.
„Ein Wort von Neujahr mit dem Handy aufgezeichnet und wegen der Feuerwerkskörper und des Fehlens von Mikrofonen auf den Berliner Bürgersteigen kaum verständlich, wäre für einen ehrenamtlichen Dorfbürgermeister schon peinlich genug; für einen Verteidigungsminister eines Nato-Mitglieds ist das ziemlich peinlich“, ärgerte sich Bild, die meistgelesene Tageszeitung des Landes.
Auf der politischen Seite die gleiche Geschichte. Der Gruß des Ministers mit den Silvesterböllern im Hintergrund sei „nur die Krönung seiner Verlegenheitskette“, schlug auf Serap Güler ein, der in der CDU für Verteidigungsfragen zuständig ist. Seinen Minister, Bundeskanzler Olaf Scholz, verteidigt er: „Kümmert er sich wirklich um Deutschlands Einfluss auf Europa und die Welt? „Fügte Armin Laschet hinzu, ein erfolgloser Kandidat im Jahr 2021, um Angela Merkel zu ersetzen.
Die letzte in einer langen Reihe von Enttäuschungen
Der Minister häufte Enttäuschung auf 2022was regelmäßig für Spott und Kritik sorgte, etwa als er die Lieferung tausender Helme in die Ukraine ankündigte und stattdessen schwere Waffenlieferungen aus Deutschland erwartete.
Auch Christine Lambrecht verkörperte in den Augen des ukrainischen, aber auch deutschen Regimes einen Mangel an Soldaten, deren Ausrüstung veraltet war. Mitte Dezember musste Berlin einen neuen Auftrag für gepanzerte Puma-Fahrzeuge nach einer Reihe von Pannen bei bereits im Einsatz befindlichen gepanzerten Fahrzeugen der Bundeswehr aussetzen. Für die Tageszeitung Süddeutsche Zeitung stellen die wiederholten Fehler des Ministers „eine riesige Hypothek“ für eine Armee dar, die modernisiert und in Kriegszeiten wieder an strategischer Bedeutung gewonnen werden soll.
Während regelmäßiger Pressekonferenzen mit Fragen bedrängt, begnügte sich ein Sprecher des Verteidigungsministeriums damit, zu behaupten, es handele sich um ein „privates Video“, das ohne „offizielle Quelle“ produziert worden sei.

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