Dem tschechischen Millionär, der mit 414 km/h auf deutschen Straßen unterwegs ist, drohen zwei Jahre Haft | Neugier

Nun haben Behörden in Deutschland beschlossen, den Fall zu untersuchen, was zu einem „eiligen“ Haftbefehl wegen „illegaler Lauferei“ führen könnte. Besitzer von Supersportwagen im Wert von ca. 17 Millionen BRLRadim Passer testet die Fahrzeuggrenzen zwischen den Städten Berlin und Hannover.

Tschechischer Millionär feiert mit 414 km/h in seinem Bugatti Chiron – Foto: Reproduktion/Youtube

Aber dies ist nicht das erste Mal, dass die Reichen – deren Vermögen übersteigt 300 Millionen US-Dollaroder fast 1,6 Mrd. BRL – bereit auf den Straßen des deutschen Landes. Etwas Ähnliches wie den Veyron hatte er schon vor sechs Jahren gemacht, allerdings hatte er diese Geschwindigkeit noch nicht erreicht.

Motor ausgestattet 8.0 W16, der unglaubliche 1.479 PS und 163,3 kgfm Drehmoment produziertChiron kommt an 100 km/h in nur 2,3 Sekunden und trifft maximal 420 km/h, laut Hersteller. Das heißt, der Passer kommt dem von Bugatti angegebenen Limit sehr nahe.

Das auf seinem Youtube-Kanal veröffentlichte Video ging darüber hinaus 8 Millionen Aufrufe. Und obwohl die Autobahnen einen Abschnitt ohne Tempolimit beinhalten, hat der Unternehmer viel negative Kritik für die Gefährdung anderer Autofahrer erhalten. Auch die Bundesregierung hat ihn öffentlich kritisiert.

Obwohl der Tacho 414 km/h anzeigte, zeigte das GPS immer noch eine reale Geschwindigkeit von 417 km/h — Foto: Reproduktion/Youtube

Als Antwort gab Passer an, dass das Filmmaterial an einem Sonntag um 16:50 Uhr im Morgengrauen gedreht wurde und Autos selten an dem Ort waren. Er sagt auch, er habe „gute Sicht, etwa 3 bis 4 km voraus“ und „ausreichende Reaktionszeit“, wenn es auf der Strecke zu einer Blockade kommt.

Theoretisch haben die Tschechen keine Gesetze gebrochen. Aber das deutsche Verkehrsministerium veröffentlichte eine Erklärung, in der es heißt: „jedes Verhalten im Straßenverkehr unterlassen, das andere Verkehrsteilnehmer gefährden kann“.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den 58-jährigen Tycoon wegen des Verdachts des „illegalen Fahrens“, was zur Folge haben könnte zwei Jahre Gefängnis und (sehr) hohe Bußgelder.

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Anke Krämer

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