Auf dem Hof ​​der deutschen Tesla-Fabrik brennt es. Aktivisten fordern einen Produktionsstopp

In der Tesla-Fabrik in Grünheide ist ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist unbekannt. Auf dem Recyclinghof im Außenbereich fingen Papierhaufen, Holzspäne und Kartonballen Feuer. Die Feuerwehr brauchte fünf Stunden, um das Feuer zu löschen. Aktivisten fordern nun, die Produktion von Tesla einzustellen. Ob das Löschmittel enthaltende Wasser im Boden versickert und die Trinkwasserversorgung der Umgebung verseucht, ist noch unklar.

Aufnahmen vom Brand in der deutschen Tesla-Fabrik bei Berlin | Video: stern / Youtube

Von Montag bis Dienstag um drei Uhr morgens suchten Feuerwehrleute vom Gelände des Autokonzerns Tesla in Grünheide bei Berlin Hilfe bei der Berufsfeuerwehr. Es brennt im Außenbereich, in dem Müll gelagert wird, insbesondere Papier, Pappe, Kartonagen und Holzspäne. Rund 50 Feuerwehrleute brauchten fünf Stunden, um den meist 800 m3 großen Materialbrand unter Kontrolle zu bringen.

Dem Boulevardmagazin Stern und der Tageszeitung Märkische Oderzeitung liegen exklusive Drohnenaufnahmen vor, die zeigen, wie die Folgen des Brandes vom Dienstagmorgen beseitigt werden, die Asche glimmt und das Feuer mancherorts noch immer nicht vollständig gelöscht ist.

Branchenmagazin Europäische Automobilnachrichten berichtet, dass Umweltschützer nun einen Produktionsstopp im Werk fordern. Sie befürchten, dass große Mengen Wasser mit Feuerlöschern in den Boden sickern und Verschmutzungen verursachen könnten. Unweit des Tesla-Standorts befindet sich ein Trinkwasserreservoir für die Umgebung.

Nach Informationen von ANE besuchten Mitglieder der Bürgerinitiative am Sonntag, einen Tag vor Ausbruch des Feuers, das Fabrikgelände. Aufgrund des Besuchs behaupten sie, dass trotz laufender Produktion wichtige Umweltmaßnahmen nicht umgesetzt wurden. Sie forderten, dass zunächst im Detail untersucht werde, ob Tesla ausreichende Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers ergriffen habe.

„Dieser Brandvorfall reiht sich in eine Reihe von Ereignissen ein, die das Grundwasser in der Gegend bedrohen“, sagte er der Lokalzeitung Berliner Zeitung Manu Hoyer, Sprecher des Landesumweltverbandes Natur und Landschaft Brandenburg.

Die Brandursache sei noch nicht geklärt, die Polizei ermittelt, sagte ein Sprecher des Bezirks. Der Fabrikbrand ist jedoch nicht der erste größere Vorfall bei Tesla in Deutschland. Mitte April traten 15.000 Liter der Chemikalie aus, die ebenfalls gelöscht werden mussten.

Astor Kraus

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