Der deutsche Segler Fritz Bajorat, der im vergangenen Oktober von der Insel Martinique aus zu einer Weltumsegelung aufbrach, wurde tot in der Kabine seiner Yacht aufgefunden. Das halb versunkene Schiff wurde von philippinischen Fischern etwa 100 Kilometer vor der Küste entdeckt und beschlossen, danach zu suchen. Im Inneren fanden sie eine mumifizierte Leiche, die zusammengebrochen auf einem Tisch neben einem Walkie-Talkie lag. Die philippinische Polizei schleppte die Yacht daraufhin in den Hafen von Barabo und stellte anhand der Dokumente die Identität des Verstorbenen fest.
Die Polizei glaubt, dass Bajorat ohne eigenes Verschulden gestorben ist, da es keine Anzeichen von Gewalt an seinem Körper gab und eine Reihe von Wertsachen in der Kabine zurückgelassen wurden. „Die Position, an der die Leiche gefunden wurde, deutet darauf hin, dass der Tod unerwartet eingetreten ist. Es könnte ein Herzinfarkt sein“, sagte der deutsche Gerichtsmediziner Mark Benecke gegenüber Reportern.
Leichen werden durch trockene Winde, hohe Temperaturen und Meersalz in der Luft vor der Verwesung verschont und wie Mumien getrocknet. Wie lange das Kreuzfahrtschiff ziellos über die Meere fuhr, bleibt vorerst ein Rätsel. Die deutsche Presse zitierte Experten mit der Aussage, dass es Wochen dauern würde, bis der Körper auf diese Weise austrocknet.
Die Macht des Teufels ist stärker
Bajorat, der ein Jahr von sechzig entfernt ist, segelt seit zwanzig Jahren auf den Weltmeeren. Er begab sich 2008 mit seiner Frau auf seine erste Weltumsegelungskreuzfahrt, aber seine Frau starb kurz nachdem sie den Atlantik überquert und die Karibikinsel Martinique erreicht hatten. Von dort aus beginnt Bajorat eine weitere einsame Pilgerreise. Ein Jahr später wurde er zuletzt gesehen, und Freunde verrieten Reportern, dass er ihr 2015 immer noch auf Facebook schrieb.
In der Kabine wurde auch eine Nachricht gefunden, die an die verstorbene Frau des Schwimmers gerichtet war. „Wir sind seit dreißig Jahren zusammen auf dem gleichen Weg. Aber die Macht des Teufels ist stärker als der Lebenswille“, zitierten die britischen Zeitungen einen Teil des Briefes Glas.
Die deutsche Polizei hat die Angehörigen von Bajorat kontaktiert und versucht, Informationen über die letzte Route des Matrosen zu erhalten. Die philippinischen Behörden werden die Autopsieergebnisse in den kommenden Tagen bekannt geben.
Die Leiche wurde 100 Kilometer von der Stadt Barobo entfernt gefunden:

„Allgemeiner Bier-Ninja. Internet-Wissenschaftler. Hipster-freundlicher Web-Junkie. Stolzer Leser.
