Bundesregierung nennt FIFA-Verbot von Armbinden „zutiefst bedauerlich“

Berlin empfinde das FIFA-Verbot von „One Love“-Armbinden gegen LGBTQIA+-Diskriminierung als „zutiefst bedauerlich“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch.

„Die Rechte der LGBTQIA+-Community sind nicht verhandelbar“, sagte Hebestreit auf der regelmäßigen Pressekonferenz der Bundesregierung, Stunden vor dem ersten Spiel Deutschlands gegen Japan, zur WM in Katar.

„Wir halten es für unmöglich, im Rahmen dieser Weltmeisterschaft Stellung zu beziehen oder irgendwelche Zeichen des Engagements zu zeigen“ (aus diesem Grund), fügte er hinzu.

Abonnieren Sie OPOVO+

Erhalten Sie Zugriff auf alle exklusiven Inhalte, Kolumnisten, unbegrenzten Zugriff und Rabatte in Geschäften, Apotheken und vielem mehr.

Unterzeichnen

„Es bleibt wichtig, dass wir uns zu unseren Werten bekennen“, so Hebestreit weiter.

Deutschlands Vizekanzler Robert Habeck ermutigte die Spieler in Deutschland in einem Fernsehinterview am späten Dienstag, trotz FIFA-Verbot die „One Love“-Armbinde zu tragen.

Internationale Verbände haben nach Angaben mehrerer nationaler Verbände damit gedroht, „Sportsanktionen“ gegen Kapitäne zu verhängen, die die Armbinde tragen.

Angesichts der Bedrohung gaben England, Deutschland und fünf weitere europäische Teams das Tragen von Armbändern auf, die von der Regenbogenflagge, einem Symbol der LGBTQIA+-Community, inspiriert waren.

clp/smk/psr-gh/psr/aa

Zweifel, Bewertungen und Vorschläge? Rede mit uns

Stichworte

Anke Krämer

"Freundlicher Leser. Kann mit Boxhandschuhen nicht tippen. Lebenslanger Bierguru. Allgemeiner Fernsehfanatiker. Preisgekrönter Organisator."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert