„Das gleiche Geschlecht zu fühlen und zu lieben ist keine Verirrung, sondern eine Variante menschlicher Sexualität“, sagte die Ordensfrau in einem Interview mit der Agentur „Deutsche Welle“.
Die Erklärung erfolgte vor dem Treffen von Dieser und anderen deutschen Bischöfen mit Papst Franziskus im Vatikan.
„Der gegenwärtige Stand der kirchlichen Lehre ist gegenüber bestimmten Realitäten im Bereich der menschlichen Sexualität ungerecht. Dies gilt beispielsweise für die Frage der Homosexualität und des ehelosen Lebens“, fügte er hinzu.
Laut Dieser zeigt die Wissenschaft, dass Homosexualität „kein Fehler, keine Krankheit, kein Ausdruck eines Defekts und nicht das Ergebnis einer Erbsünde“ ist.
„Ich muss sagen, dass die Welt bunt und die Schöpfung vielfältig ist. Und dann kann ich auch Vielfalt im Bereich der Sexualität akzeptieren, die Gottes Wille ist und nicht gegen den Willen des Schöpfers verstößt“, betonte er. (ANSA).

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