Lheute [le 10 décembre] wo die russische NGO-Gedenkstätte den Friedensnobelpreis mit der Ukraine (Zentrum für bürgerliche Freiheiten) und Weißrussland (Ales Bialiatsky), hat eine sehr wichtige Debatte wiederbelebt. Von denen, die den Krieg unterstützen, und denen, die ihn ablehnen, wer wird Russland in Zukunft vertreten? Hat das Denkmal, das vor dem Zerfall der Sowjetunion dazu diente, Russland mit einem umfangreichen Verfassungsarchiv der Erinnerung an die sowjetischen Verbrechen zu erinnern, die Ehre Russlands gerettet? Sind die Millionen Emigranten, die seit Kriegsbeginn aus dem Land geflohen sind, Widerstand oder opportunistische Flüchtlinge?
Unsere Antworten auf diese Fragen werden eine entscheidende Rolle spielen, wenn wir ein neues Weltgleichgewicht aufbauen müssen, das Russland ist.
[1945musstendieSiegereineschwierigeEntscheidungtreffen:WersolltevorGerichtgestelltwerdendasgesamtedeutscheVolkodernurseinobersterFührer?DanngiltdieMindestmethodeOhnedieseZugeständnisseandiehistorischenRealitäten–dasdeutscheVolkhatfürHitlerundseinVolkgestimmtundihnweitgehendunterstützt–wirdderWiederaufbaugefährdetseinFüralledieheimlichdenBefehlenderNazisgehorchtenalsofürdieMehrheitderBevölkerunghättenGerichteeingerichtetwerdenmüssen
hartnäckige Tatsache
Schon vor Kriegsende stellte uns die Zukunft Russlands vor ein ähnliches Dilemma. Damit soll verhindert werden, dass der Westen den maximalistischen Weg nur derer wählt, die sich selbst so nennen „Dissident“ sagte, dass Russland nicht Putin ist, aber sie sind es. Darunter erfahrene Politiker, die der Jabloko-Partei nahe stehen,Alexej Nawalny oder Erben von Boris Nemzow [un opposant russe assassiné en 2015] mit vielen Journalisten, Intellektuellen, Künstlern. Die gesamte nach 2000 geborene jüngere Generation ist innerlich sehr aktiv und leistungsfähig Vesna-Jugendbewegung. Ihr Wunsch, den Kurs der russischen Politik zu ändern, war noch nie so stark. Alle versuchen zu beweisen, dass mit ihnen zu reden bedeutet, in Zukunft mit Russland zu reden – und umgekehrt.
Diese Hoffnung kollidiert mit einer hartnäckigen Realität: Die Bevölkerung unterstützt ihren Präsidenten. Zugegeben, diese Unterstützung schwindet, aber dies sollte nicht als plötzliches moralisches Erwachen angesehen werden. Wir fliehen aus Russland aufgrund vergangener und zukünftiger Mobilisierungen, der düsteren Stimmung oder auch, weil wir glauben, dass sich die Situation in Russland nur noch verschlimmern wird. Viele haben Putin ihre Unterstützung entzogen, nicht weil er brutal und kriegerisch ist, sondern weil er ihrer Meinung nach nicht genug ist.
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