EZB: Inflationserwartungen für 2023 sprunghaft um 2 Punkte gestiegen. Deutschland +10,4 % im Oktober

Die Inflationserwartungen für den Euroraum „wurden für den gesamten Horizont 2022-2024 weiter nach oben revidiert“, wobei die Preise für das nächste Jahr um mehr als zwei Prozentpunkte steigen, von 3,6 % auf 5,8 %, und das ist auch Energie netto, Lebensmittel, Alkohol und Tabak stieg um mehr als einen Prozentpunkt von 2,9 % auf 3,9 %. Das lesen wir in der „Professional Forecaster Survey“ der EZB für das vierte Quartal 2022. Die erwartete Inflation liegt bei 5,8 % bzw. 2,4 % für 2023 und 2024 und bei 2,2 % langfristig, letztere Zahlen sprechen nicht für einen Einbruch der aktuelle Zinserhöhungstrend. „Den Befragten zufolge spiegelt die Aufwärtsrevision hauptsächlich eine Kombination aus höheren Energie- und Nahrungsmittelpreisen wider“, aber auch „eine Ausbreitung der Preise auf andere Sektoren“.

EU-19: Vertrauen in die Wirtschafts- und Beschäftigungsaussichten gesunken

Das Vertrauen der Unternehmen und Verbraucher in den Ländern der Eurozone in die Wirtschaftsaussichten und die Beschäftigung sank: Im Oktober fiel der ESI-Index um 1,1 Punkte und erreichte den niedrigsten Stand seit November 2020. Deutschland und Italien verzeichneten die größten Rückgänge, jeweils gleich einem und 0,9 Prozentpunkten.

In Frankreich stieg die Zahl auf 6,7 %

In Frankreich stieg die Inflationsrate im Oktober auf 6,7 % gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2021. Der Anstieg nach zwei Monaten der Verlangsamung: Im Juli betrug sie 6,1 %, im August 5,9 % und im September 5,6 %. nach INSEE-Daten war dies der höchste Stand seit 1985 und lag über den Erwartungen der Analysten.

In Deutschland stieg die Inflation im Oktober auf 10,4 %

Die Inflation in Deutschland hat im Oktober weiter zugenommen. Die Verbraucherpreise lagen um 10,4 % höher als im Vorjahresmonat, wie vorläufige Daten des Statistischen Bundesamtes mitteilten. Im September betrug die jährliche Inflationsrate 10 %.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wuchs nach vorläufigen Schätzungen im dritten Quartal um 0,3 %. Das Wirtschaftswachstum widersprach den Prognosen, die einen Rückgang von 0,2 % für den Zeitraum zeigten. Im Vorquartal stieg das BIP um 0,1 Prozent.

Adelmar Fabian

"Hipster-friendly writer. TV enthusiast. Organizer. General contractor. Internet pioneer."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert