harmlose Slowaken. Kolín macht Spiele unnötig kompliziert – T sport – Tschechisches Fernsehen

„Den Kölnern reichte eine mittelmäßige Bestleistung zum 4:2-Sieg. Dass das Spiel gegen den harmlosen Überraschungssieger des tschechischen Pokals in der zweiten Halbzeit zum Spektakel wurde, war unnötig“, so die Zeitung „Die Welt“. „Dieses Spiel ist eine emotionale Achterbahnfahrt und ein Torfest“, schrieb Bild in seiner Online-Ausgabe.

„Kozlíc“ führte zur Halbzeit nach Toren von Sargis Adamyan und Florian Dietz mit 2:0. Slovácko glich zwischen der 49. und 52. Minute dank Jan Kalabišek und Milan Petržel aus, aber Kolín erholte sich dank eines Elfmeters von Dejan Ljubicic. Derselbe Spieler setzt dann das Endergebnis. Nach dem Spiel beschwerten sich die Gäste über einige umstrittene Entscheidungen des ukrainischen Schiedsrichters Yevhen Aranovsky, aber deutsche Medien gingen nicht auf seine Leistung ein.

„Nach einem guten Start und einer schlampigen Halbzeit hat Ljubicic die Initiative ergriffen und ist ein anderer Spieler geworden“, lobte die Frankfurter Allgemeine Zeitung den österreichischen Mittelfeldspieler.

Kölns Trainer Steffen Baumgart lobte im Gegensatz zu den Medien die Leistung von Slovácko. „Wir haben von beiden Mannschaften ein gutes Spiel gesehen, Slovácko hat eine hohe Qualität. Wir waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber am Ende haben wir den Gegner geschlagen“, sagte er auf einer Pressekonferenz.

„Nach der Halbzeit waren wir verwirrt und konnten uns nicht beruhigen. Wir konnten den Ball nicht zweimal kicken, aber es war eine Warnung für uns. Wichtig ist, dass uns das ganze Stadion nach vorne treibt. Das gibt den Spielern Selbstvertrauen“, fügte der 50-jährige Trainer hinzu.

Laut Medien war der unerwartete Verlust einer Zwei-Tore-Führung für die Heimmannschaft sehr enttäuschend. „Köln hat in dieser Phase des Spiels geschwommen. Schuld daran waren nicht nur die beiden schnellen Tore von Slováck, sondern auch das schüchterne Verhalten der Hausverteidigung“, so das Magazin Kicker auf seiner Homepage.

„Trotz durchschnittlicher Leistungen in der ersten Halbzeit scheint Kolín auf dem Weg zu einem klaren Sieg zu sein. Aber die verwirrende erste Viertelstunde der zweiten Hälfte hat den Gegner noch einmal gestärkt, der sogar mehr als zwei Tore erzielen konnte“, schrieb er Die Welt.

Die deutschen Medien waren sich einig, dass das Wichtigste für die Männer von Baumgart der Sieg war. „Die Gäste haben auch am Ende nicht aufgegeben und weiter gekämpft, aber Kolín hat keinen weiteren Zwei-Tore-Vorsprung verloren und in der Gruppe D vom Tabellenplatz eins einen Anwärter gesehen“, ergänzte der Kicker.

Astor Kraus

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